Ich spiele seit vielen Jahren Cello und meine Leidenschaft für das Instrument wächst jeden Tag.
Der Anfang
Der Anfang war sehr schwer – ich besuchte die Musikgrundschule in Tarnowitz, aber das Cello spielen machte mir gar keine Spaß (meine Cellolehrerin war schrecklich – aber dadurch habe ich gelernt, was man alles auf keinen Fall machen darf!). Ich wollte Tennis spielen, aber meine Eltern sagten – „Nein, du MUSST die Musikgrundschule absolvieren“. Heute bin ich ihnen sehr dankbar.
Die Ausbildung
Später besuchte ich das Musikgymnasium in Bytom und die Musikhochschule in Kattowitz. Schon während des Studiums spielte ich in verschiedenen Orchestern, u.a. mit dem Polnischen Jugend Orchester, dem Orchester “Europa Philharmonie”, dem Schlesischen Kammerorchester, dem Nationales Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks. Das alles nur um festzustellen, dass ich “zu viel Feuer unterm Hintern habe um mich in einem Orchester einem Dirigenten unterzuordnen“, wie man das so schön in einer Konzertankündigung schrieb.
Die Arbeit
Meine große Leidenschaft ist die Kammermusik. Schon früh hat sie mich weit in die Welt geführt – unter anderem für sechs faszinierende Monate mit einem Streichquartett nach Japan. Heute spiele ich regelmäßig mit dem Modern String Quartet, BPM – Beats Per Munich und meinem eigenen Quartett. Ich liebe dieses unmittelbare Zusammenspiel, bei dem jede Stimme zählt und aus vier ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten ein gemeinsamer Klang entsteht.
Seit 2021 spiele ich außerdem Candlelight-Konzerte in München, Augsburg sowie weiteren Städten und habe dabei mit meinen Quartetten bereits Tausende Zuhörerinnen und Zuhörer verzaubert. Gleichzeitig führen mich besondere Projekte immer wieder in andere musikalische Welten, z.B. etwa mit Thilo Wolf, Eddy Miller, Markus Engelstädter, Marion Dimbath und Janine Schreder oder beim Singspiel am Nockherberg.
Besonders spannend finde ich es, wenn Musik auf andere Kunstformen trifft. Mit Quint Buchholz, Karin Wedra und Sabine Thomas verbinde ich Musik mit Geschichten und Literatur, unter anderem beim Krimifestival München. Dabei improvisiere ich gerne zu Texten und lasse das Cello auf das reagieren, was gerade erzählt wird.
Genau diese Vielfalt macht meinen Beruf für mich so faszinierend: Ich weiß nie ganz genau, wohin mich mein Cello als Nächstes führen wird!
Besuchen Sie die Seite meine Babys, wenn Sie mehr über die einzelnen Bands und Künstlern erfahren möchten, mit denen ich zusammenarbeite.
Der Unterricht, das Arrangieren und Komponieren
Was ich sonst mache? Seit einigen Jahren bin ich als Arrangeurin tätig. Ich schreibe vor allem für Streichquartett (auch als Teil z.B. einer Big Band), ich arrangierte aber auch z.B. Weihnachtslieder für Chor und Orchester. Im Jahr 2019 entstanden meine ersten Kompositionen für Cello solo.
Unterrichten ist, neben der Konzerttätigkeit, meine zweite Leidenschaft. Mein jüngster Schüler ist 5 Jahre alt, meine älteste Schülerin hat mit 80 angefangen. Seit 2016 bin ich Dozentin an der Munich International School, wo ich junge Menschen für das Cello begeistere.


